Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie

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Was ist Psychotherapie? PDF Drucken E-Mail

 

Sofa von Sigmund FreudMittels der Psychotherapie bemühen sich PsychotherapeutInnen in der Beziehung zu einem PatientInnen/KlientInnen mit wissenschaftlich begründeten Methoden psychisches Leid zu heilen oder zu lindern. Innere (seelische) und zwischenmenschliche Konflikte sowie traumatische Erlebnisse können mit ihrer Hilfe verarbeitet und bewältigt werden. Die Unterschiede zu Coaching sind oftmals fliessend, Psychotherapie ist im Unterschied zu psychologischer Beratung oder auch zu Coaching v.a. dann indiziert, wenn der Schweregrad des erlebten Leidensdrucks und die körperlichen bzw. seelischen Auswirkungen ein bestimmtes Maß überschritten haben.

Sofa von Sigmund Freud, aufgenommen im Freud-Museum London                                  

 

Die psychotherapeutische Beziehung ist gekennzeichnet durch das Gespräch und kann durch gezielte Übungen unterstützt werden. Es gibt vielfältige psychotherapeutische Richtungen mit unterschiedlichen theoretischen Modellen und Schwerpunkten. Das Angebot der PsychotherapeutInnen des ISG umfasst psychoanalytisch orientierte, personzentrierte, systemische und verhaltenstherapeutische Methoden, welche im folgenden etwas näher erläutert werden:


• Psychoanalyse zählt - im Unterschied zu übenden bzw. trainierenden Verfahren - zu den aufdeckenden Therapien, die versuchen, den PatientInnen ein vertieftes Verständnis der ursächlichen (meist unbewussten) Zusammenhänge seines Leidens zu vermitteln. Ziel ist darüberhinaus eine weitergehende Veränderung der Persönlichkeit und insbesondere des Gefühlslebens in denjenigen Bereichen, die seelisches Leid verursachen.

Das Menschenbild der Personzentrierten Psychotherapie geht davon aus, dass der Mensch eine angeborene Selbstverwirklichungs- und Vervollkommnungstendenz besitzt, die unter günstigen Umständen für eine Weiterentwicklung und Reifung der Persönlichkeit sorgt. Der Hilfesuchende trägt bereits vieles, das zu seiner Heilung notwendig ist in sich und ist selbst am besten in der Lage, mit Hilfe des/r Therapeuten/in seine persönliche Situation zu analysieren und Lösungen für seine Probleme zu erarbeiten.

• Der systemische Ansatz in der Psychotherapie sieht das jeweilige System (Familie bzw. Organisation) als Umfeld, in dem sich der Einzelne entwickeln, an dem er aber auch leiden kann. Zeigt ein Mitglied Verhaltensauffälligkeiten, so wird es als „Symptomträger“ für das Gesamtsystem betrachtet.

• Die Verhaltenstherapie geht von den konkret vorhandenen Problemen aus und versucht diese einer Lösung oder Veränderung zuzuführen. Als Methoden kommen z.B. die Konfrontation mit angstauslösenden Situationen (in der Vorstellung), die positive Verstärkung erwünschter Verhaltensweisen und das Hinterfragen negativer Gedanken und Vorstellungen zur Anwendung.


Mittels psychotherapeutischer Behandlung kann eine Reihe von seelischen und körperlichen Leidenzuständen erfolgreich gelindert bzw. geheilt werden, wie z.B. Depression, Angstzustände, verschiedene Formen der Sucht bzw. Abhängigkeit und Persönlichkeitsstörungen, bei Kindern und Jugendlichen u.a. Verhaltensauffälligkeiten, ADHS/Hyperaktivität, Konzentrations- und Leistungsprobleme und Schulangst. Auch nach traumatischen Ereignissen ist Psychotherapie die Methode der Wahl, um die seelische Verarbeitung zu erleichtern. Manchmal ist auch eine Kombination mit medikamentöser Behandlung (in Kooperation mit niedergelassenen FachärztInnen) hilfreich. Allgemein hilft Psychotherapie Einzelpersonen, Paaren oder Familien bzw. Gruppen aber auch, ihre persönliche Existenz und den Lebensalltag befriedigender zu gestalten. Eine wesentliche Komponente der Wirksamkeit von Psychotherapie ist das Gelingen einer guten psychotherapeutischen Beziehung zwischen TherapeutIn und PatientIn bzw. KlientIn. Diese braucht zu ihrer Entwicklung vor allem Zeit. Die Sitzungen dauern daher in der Regel 45 bis 90 Minuten, wobei die Behandlung abhängig vom Schweregrad mehrere Wochen, Monate oder auch Jahre dauern kann.

 
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