Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie

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Begabungsdiagnostik PDF Drucken E-Mail


Die intellektuelle Begabung setzt sich zusammen aus verschiedenen Leistungsbereichen, deren jeweilige Ausprägung im Rahmen von Intelligenztests beobachtet werden kann.

Solche Leistungsbereiche sind z.B.

  • Merkfähigkeit
  • Verbales Verständnis und Ausdrucksfähigkeit
  • Figurale Wahrnehmung
  • Raumvorstellung
  • Allgemeines Wissen

und andere mehr. Diese Bereiche sind bei jeder Person unterschiedlich ausgeprägt. Mit Hilfe der Intelligenzuntersuchung lässt sich für jede untersuchte Person ein individuelles Begabungsprofil erstellen und Aussagen über vorhandene Stärken und Schwächen machen.

Ausserdem kann ein globales Mass der intellektuellen Leistungsfähigkeit durch den Vergleich mit einer genormten Stichprobe berechnet werden ("Intelligenzquotient", IQ). Obwohl dieses Mass nur eine eingeschränkte Aussagekraft hat, können doch gewisse Prognosen über die Entwicklungsmöglichkeiten einer Person daraus abgeleitet werden. Von durchschnittlicher Begabung sprechen wir, wenn 50% der Vergleichsgruppe bessere und 50% schlechtere Leistungen aufweisen (IQ= 100). Von Hochbegabung sprechen wir, wenn nur 1% der Vergleichsgruppe bessere oder gleich gute Leistungen aufweist (IQ > 130).

Im Bereich der Begabungstestung verfügt das ISG über eine langjährige Erfahrung. In Zusammenarbeit mit der Sir Karl Popper Schule werden spezielle Eignungsuntersuchungen durchgeführt, die als Aufnahmekriterium herangezogen werden.

Hochbegabung

Bereits der Begriff "hochbegabt" wirft Schwierigkeiten auf. Die einen sprechen von hochintelligenten, manche von hochbegabten und wiederum andere von besonders talentierten und befähigten Kindern und Jugendlichen. Sie alle meinen jedoch Kinder und Jugendliche, die über früh entwickelte, weit überdurchschnittliche Fähigkeiten und Interessen z.B. im sprachlichen, musisch-künstlerischen, logisch-mathematisch-naturwissenschaftlichen, sportlichen oder handwerklichen Bereich verfügen und sich darin beträchtlich von Gleichaltrigen unterscheiden.

Bei der Ex-post-facto-Definition werden Personen als hoch begabt angesehen, die etwas Außergewöhnliches geleistet haben. Die wichtige Unterscheidung zwischen Begabung und Leistung wird hierbei nicht berücksichtigt. Folgt man obiger Definition, kann hohe Begabung nur nachträglich festgestellt werden.

Die Definition anhand des IQ erklärt im Gegensatz dazu solche Personen als hochbegabt, deren IQ einen bestimmten Grenzwert übersteigt. Der individuell ermittelte IQ-Wert hat zwar den Vorteil, dass Vergleiche durch den Grenzwert erst möglich gemacht werden, jedoch existiert für den IQ-Wert nur eine begrenzte Aussagekraft, da Umwelteinflüsse und Befindlichkeiten nicht berücksichtigt werden.

Beim IQ-Test werden Faktoren nicht erfasst, die die Umsetzung von Potential in Leistung entscheidend beeinflussen wie z.B. Motivation, Kreativität, seelische Reife, Stressbewältigung, die Auswirkungen kritischer Lebensereignisse, die Instruktionsqualität und das familiäre Lernumfeld. Es werden also keine endgültigen Aussagen über das tatsächliche Potential eines Menschen gemacht.

 
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